Zwischenergebnisse zur CSD-Umfrage

Wie auch in den vergangenen Jahren steht bei 75 Prozent der Befragten der Spaß beim Besuch eines Christopher Street Days im Vordergrund. Dennoch wollen 72 Prozent auch Präsenz zeigen, um auch den Letzten von der Normalität ihrer Neigung zu überzeugen. Dementsprechend sind auch zwei Drittel der Teilnehmer davon überzeugt, dass die Regenbogen-Veranstaltungen förderlich für die Toleranz gegenüber Homo- und Bisexuellen in der Gesellschaft sind. Nur 8 Prozent schreiben den Gay Prides einen Negativ-Effekt zu.


Einen positiven Einfluss auf die Akzeptanz Les-Bi-Schwuler würden nach Meinung von 95 Prozent der Befragten auch öffentliche Coming-outs homo- oder bisexueller Prominente bringen. Allerdings sprechen sich knapp 60 Prozent gegen ein erzwungenes beziehungsweise unfreiwilliges Outing bekannter Persönlichkeiten aus. Anne Will, Hape Kerkeling und Klaus Wowereit haben der Umfrage zufolge am meisten dazu beigetragen, das Bild Homosexueller in der Gesellschaft positiv zu beeinflussen. Als Negativbeispiel führen Mark Medlock, Bruce Darnell und Ross Antony die Liste an.

Mehr als 2.700 Personen jedweder Coleur haben sich bereits Lokaler Linkan der diesjährigen CSD-Umfrage auf dem Meinungsportal sozioland beteiligt. Noch bis Ende September Externer Linkkann weiter abgestimmt werden.

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