Zürich
Soldat wegen brutalem Homo-Angriff verurteilt
Weil er zwei Schwule in Zürich brutal zusammenschlagen haben soll, ist ein Angehöriger der Schweizer Armee jetzt zu einer Geldstrafe verurteilt worden.
Symbolfoto. Foto: Photocase
Der Swisscoy-Soldat, das ist die Schweizer Truppe im Kosovo, hat vor dem Bezirksgericht Zürich die Tat gestanden. Zusammen mit einem Schulfreund habe er sich in den Rausch getrunken und dann zwei Schwule in weißer Bekleidung entdeckt, die zuvor auf einer „White Party“ feierten. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft habe der Soldat dann aus blindem Hass auf Schwule einen der beiden einen Schlag mit der Faust ins Gesicht verpasst. Als das verletzte Opfer dann ein Auto anhalten wollte, haben die beiden Angeklagten ihm von hinten eine Jacke über den Kopf gezogen und ihn zusammen mit Fäusten und Fußtritten attackiert, bevor sich dann den anderen homosexuellen Mann ebenso krankenhausreif prügelten.
Der Soldat war bei der Gerichtsverhandlung nicht dabei. Obwohl die Armeebehörden von diesem Vorfall wussten, ist der Vertrag mit dem Soldaten verlängert worden. Er dient zurzeit wieder im Kosovo. Die beiden Angeklagten wurden zu einer Geldstrafe von 21.000 Franken auf Bewährung verurteilt. Außerdem wurden sie mit Geldbussen von 500 und 900 Franken bestraft.
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| wat das für ne strafe... | 16.05.2008 | ||
| unglaublich!!! | 19.05.2008 |
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