Zentralrat der Juden in Deutschland sieht Schwule gefährdet
„Gestern Farbige, heute Ausländer, morgen Schwule und Lesben oder vielleicht Juden!“:
Nach den Übergriffen auf indische Staatsbürger im ostdeutschen Mügeln sieht der Generalsekretär des Zentralrats der Juden, Stephan Kramer, auch eine Gefahr für andere Minderheiten. Er warnt vor so genannten No-Go-Areas. In Mügeln hatte eine Gruppe von rund fünfzig jungen Deutschen acht Inder nach einem Streit beim Stadtfest durch den Ort gehetzt. Dabei waren die Inder verletzt worden, einige von ihnen schwer. Während der Hetzjagd wurden Parolen wie „Ausländer raus“ gerufen. Indien forderte eine schnelle Aufklärung des Vorfalls.
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