| 27.08.07 20:06 | Thorsten Dütsch |
223 Leser | 1 Kommentar | |
„Bushido hat Bravo und den Senat von Berlin gefickt.“, äußert er sich scharf in einer Mitteilung. Mit dem Dissen der homosexuellen Demonstranten, die gegen Bushidos Aufrufe zu antischwuler Gewalt demonstrierten, habe er gezeigt, dass es ihm nur um PR und nicht um den Kampf gegen Gewalt ging. Berlins Schulsenator Jürgen Zöllner müss sich grenzenlose Naivität vorwerfen lassen, heißt es weiter. „Darauf kann sich Bravo Chefredakteur Tom Junkersdorf nicht berufen. Auf meine Briefe und die von Homosexuellenverbänden hin hat er nur abwiegelnd reagiert. „Wir hatten verlangt, kein Auftritt von Bushido, wenn er sich nicht vom Schwulenklatschen und Gewalt gegen Frauen distanziert. Herrn Junkersdorf hat das nicht gekratzt. Es sei ja nicht verboten, was er zurzeit singt.“, so Beck. Bravo habe bei seinem Anti-Gewalt-Konzert weggeschaut, um die eigene Auflage zu steigern. Offensichtlich kämpfe das Blatt gegen den publizistischen Abstieg und nimmt dafür den moralischen Bankrott in Kauf. Bravo wird sich bei den nächsten antihomosexuellen Gewalttaten gefallen lassen müssen, zu den geistigen Brandstiftern gerechnet zu werden, so der Politiker weiter.
PRIDE1aktuell – stündlich einfach besser informiert
| 1 Leserkommentar: |
|
| Und noch ein Politiker... | 01.09.2007 |
Um selbst einen Kommentar zu schreiben, musst du eingeloggt sein.