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28.10.07 06:25 Thorsten Dütsch

Unglückliche Wortwahl

Volker Beck nennt Kardinal Meisner „Hassprediger“

Er reagiert damit auf eine Äußerung des Kardinals zum angeblichen Sittenverfall und dem „Triebbündel“ Mensch, das sein Schöpfungsgedächtnis verloren habe.

Volker Beck, Quellle:WikipediaVolker Beck, Quellle:Wikipedia

Anfang Oktober hatte Meisner in einer Predigt gesagt, dass man nicht vergessen dürfe, dass Ehe und Familie göttliche Realitäten seien. Mit Blick auf die zunehmend legalisierten eheähnlichen Gemeinschaften zitiert der SPIEGEL wörtlich: Die „so genannten alternativen Modelle menschlichen sexuellen Zusammenlebens sind aber unwahr, und darum für den Menschen im Kern verderblich. Die Menschheit richtet sich hier selbst zugrunde.“

Dazu Beck bei SPIEGEL ONLINE: „Kardinal Meisner betätigt sich einmal mehr als selbstgerechter Hassprediger, denn er spricht ganzen Gruppen von Menschen die Existenzberechtigung ab.“

Zum Begriff „Hassprediger“

Laut einem Externer LinkArtikel bei Wikipedia wird der Begriff primär für islamische Prediger (Imame) verwendet, wobei meist ein islamistisches Umfeld impliziert wird. In Deutschland wurde mit dieser Bezeichnung ursprünglich Metin Kaplan belegt, der Anführer der verbotenen Organisation Kalifatsstaat.

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