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31.10.07 06:43 Thorsten Dütsch

Streit vor Gericht

Volker Beck bedauert Missverständnisse

Der Grünen-Politiker Volker Beck entschuldigt sich, den Kölner Kardinal Meisner als Hassprediger bezeichnet zu haben. Parteichef Bütikofer und Beck erklärten aber, dass die Kritik an Meisner in der Sache richtig sei.

Bundestagsmitglied Volker Beck (Bündnis90/Die Grünen)Bundestagsmitglied Volker Beck (Bündnis90/Die Grünen)

Beck wolle den Begriff „Hassprediger“ in diesem Zusammenhang nicht mehr benutzen, da Kardinal Meisners Äußerungen keine Aufforderung zu Gewalt enthielten und er den Kardinal nicht in die Nähe von Terroristen oder Selbstmordattentätern rücken wolle. Meisner hatte Lebensgemeinschaften als „verderblich“ bezeichnet, worauf Beck diesen Begriff verwandte, Lokaler Linkwie wir berichteten.

Becks Kritik an Meisner

Gegenüber Frauen, die abgetrieben haben, Homosexuellen und allen anderen Menschen, die außerhalb der Ehe Sexualität lebten, empfinde Meisner Verachtung, sagte Beck. „Für gewöhnlich nennt man eine solche leidenschaftliche Abneigung Hass.“ Was Meisner über Frauen nach Abtreibungen und Menschen in anderen Lebensformen immer wieder sage, „ist und bleibt eine Unverschämtheit“. Bütikofer sagte: „Es entspricht nicht den Standards unserer Gesellschaft, dass den Lebensgemeinschaften Homosexueller die Existenzberechtigung abgesprochen wird.“

Beck droht Ordnungsgeld im Wiederholungsfall

Mit einer entsprechenden Einstweiligen Verfügung sei das Kölner Landgericht der Auffassung des Erzbistums Köln gefolgt, wonach diese Äußerung eine Beleidigung und einen „Angriff auf die Ehre des Kardinals“ darstelle, erklärte das Bistum. Bei Zuwiderhandlung droht Beck demnach ein Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro oder ersatzweise Ordnungshaft bis zu sechs Monaten.

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Kein neuer Beitrag Weichei... OfflinebrOOmStick 01.11.2007
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