US-Soldaten wollen offen schwul sein
Immer mehr schwule Soldaten, die im Irak und Afghanistan gedient haben, wollen ihre Homosexualität nicht länger verstecken.
Sie fordern, dass schwule Soldaten endlich offiziell anerkannt werden und die Abschaffung der so genannten „Don’t ask, don’t tell“-Regelung. Demnach dürfen Homosexuelle zwar in der US-Armee dienen, müssen dieses aber geheim halten. Hierzu haben ehemalige und aktive Soldaten eine Gruppe gegründet, um ihre Interessen besser vertreten zu können. Alexander Nicholson, Sprecher der Gruppe namens „Servicemembers United“ sagt, dass es an der Zeit sei, endlich alle Resourcen des Landes zu nützen und mit überholten Vorurteilen aufzuräumen. Er selbst wurde gleich nach dem 11. September 2001 aus dem Militär entlassen, weil er schwul ist. Er war Arabisch-Dolmetscher. Mittlerweile sucht die Armee händeringend Soldaten, die diese Sprache beherrschen.
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