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10.07.08 20:41 Kai Tillmann

Besser schwul, als Lügner

Homosexuelle Soldaten kein Risiko für US-Army

Schwule und lesbische Soldaten stellen kein Risiko für den Zusammenhalt der Armee dar.

Ein Sergeant der US Army. Foto: WikipediaEin Sergeant der US Army. Foto: Wikipedia

Das hat jetzt eine Studie ergeben, die vier hochrangige Militärangehörige in Auftrag gegeben haben. Bisher gilt in den US-Streitkräften die so genannte „Don’t ask, don’t tell“-Regelung, nach der Homosexuelle der Armee dienen dürfen, solange sie ihre Homosexualität geheim halten. Durch diese Regelung habe das Militär zwischen den Jahren 2003 und 2006 rund 800 Menschen aus dem Dienst entlassen und so eine Reihe talentierter Mitarbeiter verloren. Zudem erschwere diese Regelung den Militärdienst. Viele würden so zu Lügen über ihr Privatleben gezwungen. Hinter dieser Regelung steckt die Angst, dass die Moral der Truppe sinken könne, wenn offen Homosexuelle unter den Soldaten sind.

Dass dieses nicht so ist, zeigt die Studie an einem Beispiel zweier schwuler Soldaten. Einer lebte offen schwul, der andere hielt sich an die Regelung und hat Lügen über sein Privatleben verbreitet. Letzterer wurde von seinen Kameraden weniger respektiert. „Soldaten stören sich offenbar eher daran, mit einem Lügner zusammen arbeiten zu müssen, als mit einem Schwulen“, so die Forscher.

Seit Jahren wird in den USA über die Lokaler LinkAufhebung des Homo-Verbots debattiert. Eingeführt wurde die Regelung 1993 unter dem damaligen US-Präsidenten Clinton.

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Kein neuer Beitrag *lol* OfflineLuc 13.07.2008
Kein neuer Beitrag Die Lieben Amis AusgetretenFututio 14.07.2008
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