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10.11.07 07:16 Thorsten Dütsch

Homo-Ehe

Union benachteiligt Schwule und Lesben

Gleichgeschlechtliche Paare müssen auf absehbare Zeit massive finanzielle Nachteile hinnehmen, weil die große Koalition Presseangaben zufolge auf Druck der Union nötige Gesetzesnovellen verschleppt.

Weniger Geld. Fotomontage mit Bildmaterial von T. Weißenfels (Photocase)Weniger Geld. Fotomontage mit Bildmaterial von T. Weißenfels (Photocase)

Nach Recherchen der „Frankfurter Rundschau“ liegen Neuregelungen wie die Anpassung des Wohngeldgesetzes auf Eis, weil die Union gleichgeschlechtlichen Partnern nicht die gleichen Rechte zugestehen wolle wie Eheleuten. „Das Kanzleramt setzt keinen Gesetzentwurf mehr auf die Tagesordnung, der den Begriff ‚eingetragene Lebenspartnerschaften’ enthält“, ärgerten sich einzelne Regierungsmitglieder.

„Homo-Ehe ein rotes Tuch“

Für die Union sei die „Homo-Ehe“, die seit 2001 gilt und sogar vom Bundesverfassungsgericht abgesegnet wurde, ein rotes Tuch. Sie sieht darin einen Angriff auf die Institution Ehe. Eine „schreiende Ungerechtigkeit“ sieht der FDP-Politiker Michael Kauch in der Blockadehaltung der Koalition. „Solche ideologischen Vorbehalte sind doch von vorgestern“, sagte Kauch der Zeitung. Es könne nicht angehen, dass eingetragene Lebenspartnerschaften zwar alle Pflichten von Eheleuten hätten, von den Rechten aber weitgehend ausgeschlossen würden.

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Kein neuer Beitrag Zum Kotzen OfflineSebi 10.11.2007
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