33 Millionen Menschen weltweit infiziert

Arbeit im Kampf gegen Aids zahlt sich aus

Zwar seien im vergangenen Jahr Erfolge bei der medikamentösen Behandlung Betroffener und der medizinischen Betreuung von Frauen und Kindern erzielt worden - dennoch habe es aber noch immer doppelt so viele bedürftige HIV-Infizierte ohne Zugang zu lebensverlängernden Medikamenten gegeben, wie Erkrankte mit solchen Therapien.

Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt zeigte sich vor dem Plenum der Generalversammlung enttäuscht, dass das international vereinbarte Ziel, bis 2010 allen betroffen Zugang zu angemessener Behandlung und Pflege zu garantieren, nicht mehr einzuhalten sei. Sie verwies zugleich auf das deutsche und europäische Engagement, sowie die unter der deutschen G8-Präsidentschaft gestartete Initiative, in deren Folge 60 Milliarden Dollar für den Kampf gegen Aids, Tuberkulose und Malaria zusammengekommen seien. Deutschland werde bis 2015 insgesamt 4 Milliarden Euro für den Kampf gegen Aids zur Verfügung stellen, so Schmidt.

Bei der zweitägigen Konferenz wollen Regierungen sowie Vertreter von staatlichen und nichtstaatlichen Organisationen eine Zwischenbilanz der weltweiten Anstrengungen zur Bekämpfung von HIV/Aids ziehen.

Zurzeit leben weltweit etwa 33 Millionen Menschen mit HIV, 2,5 Millionen Neuinfektionen kamen im vergangenen Jahr hinzu, 2,1 Millionen Menschen starben an Aids.

PRIDE1aktuell – stündlich einfach besser informiert

Drucken | Internet-Lesezeichen

Zu diesem Artikel hat noch niemand einen Leserkommentar geschrieben. Um selbst einen Kommentar zu schreiben, musst du eingeloggt sein.