Thailand

Transsexuelle nicht mehr „geisteskrank“

Damit solle der bisherigen Praxis, Transsexuelle als „geistesgestört“ zu brandmarken, ein Ende gemacht werden, so ein Sprecher der Streitkräfte. Da thailändische Männer für Job-Bewerbungen oder Kredite einen Nachweis über ihren Armeedienst erbringen müssen, hat die Notiz „geisteskrank“ in den Unterlagen oft weitreichende Folgen.

Der Armeesprecher sagte, dass jetzt noch ein passender Name für die neue Kategorie gesucht werde. Bis dahin würden Transsexuelle mit dem Hinweis vom Wehrdienst freigestellt, sie litten unter einer Krankheit, die sich nicht binnen 30 Tagen kurieren lasse.

Ein Soldat der Royal Thai mit einem M16A2-Gewehr bei einem Manöver (2000). Foto: Stan Parker (Wikipedia)
Ein Soldat der Royal Thai mit einem M16A2-Gewehr bei einem Manöver (2000). Foto: Stan Parker (Wikipedia)

Damit sie für die Extra-Kategorie in Frage kommen, müssen transsexuelle Männer drei Jahre hintereinander nachweisen, dass sie tatsächlich versuchen, als Frau zu leben.

PRIDE1aktuell – stündlich einfach besser informiert

Drucken | Internet-Lesezeichen

Zu diesem Artikel hat noch niemand einen Leserkommentar geschrieben. Um selbst einen Kommentar zu schreiben, musst du eingeloggt sein.