HIV
Südafrika kündigt Kurskorrektur in der AIDS-Politik an
Die Regierung in Südafrika hat ihre umstrittene Aids-Politik geändert. Sie will in den kommenden fünf Jahren 1,5 Milliarden Euro in die Bekämpfung der Immunschwächekrankheit stecken.
90 Prozent aller AIDS-Kranken sollen mit so genannten anti-retro-viralen Medikamenten versorgt werden. Dies sei der endgültige Durchbruch, so ein Sprecher einer südafrikanischen Aktivistengruppe.
Bisher hatten sich sowohl Präsident Mbeki als auch seine Gesundheitsministerin skeptisch gegenüber diesen „Aids-Cocktails“ gezeigt.
Mit 5,5 Millionen Menschen lebt in Südafrika weltweit die höchste Zahl HIV-positiver. Das ist rund jeder fünfte Erwachsenen.
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