Amerikanische Studie
Frauen werden angeblich oft erst später lesbisch
Frauen werden oftmals erst nach ihrem dreißigsten Lebensjahr bisexuell oder lesbisch.
Zwei Lesben küssen sich
Foto: photocase.com
Dies ist zumindest das Ergebnis einer Studie der State University in Amerika. Der britische „The Telegraph“ berichtet, dass für die Studie knapp 200 lesbische Frauen befragt wurden.
Der Studie zufolge gaben zwei Drittel der befragten Frauen an, zuerst in heterosexuellen Beziehungen geliebt zu haben. Erst später entdeckten sie ihre lesbische oder bisexuelle Seite.
Als Begründung für die späte Entscheidung der Frauen gaben die Wissenschaftler an, dass sich viele Frauen zuerst nicht trauen, ihre Gefühle auszuleben. Andere Frauen berichteten, dass sie aus Angst vor dem Umfeld heterosexuelle Beziehungen aufrecht hielten. Wir fragen uns: Müsste das nicht erst recht für die homosexuelle Männer gelten? Schließlich werden Zärtlichkeiten unter Männern eher noch weniger toleriert.
Als prominente Beispiele für die „späte“ Entwicklung wurde die Schauspielerin Portia de Rossi und die Schriftstellerin Virginia Woolf genannt, die sich beide erst nach dem 30. Lebensjahr für ein lesbisches Leben entschieden haben.
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