Wirkungsvoller Protest
Schwuler Iraner darf nicht hingerichtet werden
Die Hinrichtung eines 21-jährigen Iraners, der wegen einer gleichgeschlechtlichen Beziehung verurteilt wurde, ist vom obersten iranischen Richter aufgehoben worden.
Wie das Urteil zustande gekommen ist, verstoße gegen islamisches Recht. Alle Zeugen hatten ihre Aussagen zurückgezogen. Das Gericht hat als Hauptbeweis ein Geständnis des Mannes angeführt, welches aber unter Folter gemacht wurde. Zudem war der junge Mann
zum Tatzeitpunkt gerade einmal 13 Jahre alt.
Angaben der „International Gay and Lesbian Human Rights Commission“ zufolge habe der Iran damit erstmals ein Todesurteil gegen einen homosexuellen Mann aufgehoben. „Dies ist ein großer Sieg für die Menschenrechte und eine Erinnerung daran, wie wirkungsvoll
globaler Protest ist“, so eine Sprecherin der Organisation. Auch die Menschenrechtsorganisation „Amnesty International“ hatte weltweit zu Protesten aufgerufen. Trotzdem
bekennt sich der Iran weiterhin zur Hinrichtung Homosexueller.
Der Mann bleibt weiterhin im Gefängnis. Das Verfahren wird neu aufgerollt.
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| na toll.... | 18.11.2007 | ||
| Lächerlich! | 20.11.2007 |
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