Schwestern der Perpetuellen Indulgenz
Schwule Nonnen sorgen für Aufregung
Wie das Schweizer „Akutmagazin“ berichtet, sorgen die Schwestern der Perpetuellen Indulgenz in den USA für Aufregung, weil zwei Vertreterinnen dieses „Ordens“ in voller Tracht das Abendmahl in einer katholischen Kirche in San Francisco empfangen haben.
Nonnen und Schwestern der Häuser Berlin, Hamburg und Köln. Foto: Wikipedia
Erzbischof George Niederhauer, der den Gottesdienst leitete, übergab nach leichtem Zögern beiden Schwestern die Oblate, die in der katholischen Tradition den Leib Jesu Christi symbolisiert. Daraufhin brach ein medialer Sturm der Entrüstung aus, berichtet „Akut“. Der populäre Kommentator Bill O’Reilly vom rechtsgerichteten Nachrichtensender Fox News Channel nannte den Vorfall eine „ungeheuerliche Schandtat“. Die Schwestern bezeichnete er als „militante Schwule“ und machte den demokratischen Bürgermeister von San Francisco, Gavin Newsom, für den Sittenverfall verantwortlich. Katholische Aktivisten kritisierten den Erzbischof, weil er am Tag der schwul-lesbischen Straßenparade den Gottesdienst abhielt und damit indirekt Homosexualität gut heiße.
Über den „Orden“
Die
Schwestern der Perpetuellen Indulgenz treten in der ganzen Welt vor allem auf CSDs auf und sammeln Geld für schwule, lesbische sowie transsexuelle Projekte und setzen sich vor allem für die Aids-Prävention ein. Dem Orden gehören weltweit über 1.500 Schwestern an.
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