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16.04.08 06:57 | Thorsten Dütsch
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Kussmarathon
Schwule und Lesben küssen durch Berlin
Zum zweiten Mal veranstaltet das Berliner Anti-Gewalt-Projekt „MANEO“ zum Internationalen Tag gegen Homophobie am 17. Mai einen Kussmarathon durch die Hauptstadt.
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Wie schon im vergangenen Jahr soll damit ein Zeichen gegen Homophobie und Hassgewalt gesetzt werden. „Schwule und Lesben, die sich in der Öffentlichkeit küssen, sind immer wieder Zielscheibe von Beleidigung, Bedrohung und körperlichen Angriffen“, erklärte der Projektleiter von MANEO, Bastian Finke: „Dies wollen wir nicht akzeptieren. Der Kuss drückt Liebe und Zuneigung aus. Wir rufen dazu auf, den Kuss zu schützen, und ein deutliches Zeichen gegen Homophobie und Hassgewalt zu setzen“, so Finke weiter.
|  Immer wieder bitten Fotografen die Teilnehmer: „Und jetzt bitte noch einmal küssen!“. Foto © M. Mannhöfer
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Seit mehreren Jahren wird der 17. Mai als Internationaler Tag gegen Homophobie gefeiert. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte 1990 an diesem Tag Homosexualität aus dem Katalog der psychischen Krankheiten gestrichen.
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