Eurovision Song Contest 2008
Schwule in Belgrad bangen um Sicherheit
Homosexuelle, die zum „Eurovision Song Contest“ nach Belgrad fahren, wird geraten, nicht als schwul oder lesbisch in der Öffentlichkeit aufzutreten.
Symbolfoto. Quelle: photocase
Serbischen Medienberichten zufolge könnten sie sich der Gefahr aussetzen, von Schlägertrupps gepackt zu werden. Die Organisation „EPOA“, das ist der Zusammenschluss europäischer Organisation von CSD-Paraden, hat sich gegenüber der Eurovision besorgt darüber gezeigt und möchte vom Generalsekretär des ESC wissen, ob homosexuelle Besucher in Serbien sicher sind.
Er antwortete, dass die Eurovision ihre Fans nicht nach Religion, Hautfarbe oder sexuelle Orientierung trenne. Zudem hätten die serbischen Sicherheitsbehörden zugesagt, den ESC besonders im Auge zu behalten.
Ein Sprecher einer serbischen Homogruppe erklärte, dass liberale Politiker aus europäischen Ländern ausdrücklich unerwünscht seien, die nur zum Wehen der Regenbogenflagge nach Serbien kämen, um im Fernsehen zu zeigen, wie tapfer sie seien. Bürgerrechtler warnen homosexuelle Besucher, sich in der Öffentlichkeit offen schwul oder lesbisch zu zeigen. Besonders vom Tragen der roten Aids-Schleife und der Regenbogenflagge wird abgeraten.
Die“ No Angels“ mit Thomas Hermanns. Foto: Wikipedia
Traditionell wird der Song Contest von zahlreichen Schwulen und Lesben aus ganz Europa besucht. Im vergangenen Jahr hatte die offen lesbische Sängerin Marija Serifovic den Wettbewerb gewonnen. Für Deutschland treten
dieses Jahr die No Angels auf.
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