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04.09.07 20:09 Kai Tillmann

Schwule in Amsterdam sollen sicherer leben

Die Polizei sowie die Behörden der niederländischen Stadt Amsterdam setzen sich für einen größeren Schutz Homosexueller ein.

Homophobe Übergriffe sind in der Vergangenheit stark angestiegen. Dafür wurde extra eine Einheit in der Polizei gegründet, die speziell schwul-lesbische Bezirke beaufsichtigt. Die Polizisten der Einheit „Pink in Blue“ tragen Leder- und Gummiuniformen. Außerden sollen lesbische Polizeibeamte in schwulenfeindliche Gruppen unerkannt eingeschleust werden. Zudem sollen Täter, die wegen schwulenfeindlicher Verbrechen bestraft wurden, sich nicht mehr in den Stadtteilen aufhalten dürfen, die überwiegend von Schwulen und Lesben bewohnt werden. Damit soll das Bild von einem toleranten Amsterdam gewahrt werden, erklärt die Stadverwaltung. Als Grund für die zunehmende Homophobie führt die Polizei die steigende Zahl an Einwanderern an. „Die Gesellschaft ist facettenreicher geworden, aber die Toleranz gegenüber Homosexualität hat abgenommen“, so eine „Pink in Blue“-Polizistin.

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