Links geht queer
Schwul-lesbische Arbeitsgruppe in der Linken gegründet
Am vergangenen Wochenende trafen sich mehr als 30 Mitglieder der LINKEN in Berlin, um die queere Arbeitgemeinschaft der lesbisch, schwulen, bisexuellen und transgender Mitglieder zu gründen.
Ihre Aufgaben sieht die Arbeitsgemeinschaft in der Erarbeitung und Vertretung „queerer Positionen“ innerhalb der Partei und der Repräsentation der Partei in der Szene. Es wurde ein Grundsatzdokument als Arbeitsgrundlage verabschiedet und ein Bundessprecherrat gewählt, bestehend aus Andreas Günther und Monika von der Lippe. In den kommenden Monaten wird die Arbeit am Grundsatzpapier und die Mitarbeit an der Positionierung der Partei, etwa in der Programmdiskussion und in Wahlkämpfen, im Mittelpunkt der Aktivitäten stehen. Mit einer Aktionswoche vom 15. bis 21. Oktober 2007 wollen die Mitglieder die offizielle Anerkennung als bundesweiter Zusammenschluss der Partei DIE LINKE erreichen.
Am Samstagnachmittag wurde darüber hinaus das LGBT-Netzwerk der Europäischen Linkspartei (EL) gegründet. Dazu waren Gäste aus der französischen, italienischen und portugiesischen Mitgliedspartei der EL angereist. Als erste Arbeitsaufgaben wurden ein gemeinsames Auftreten auf dem EL-Kongress in Prag im November 2007 und eine gemeinsame Unterstützung eines osteuropäischen CSDs im Jahr 2008 vereinbart.
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