Krankheit und Sünde?
Russischer Patriarch verurteilt Gay-Paraden
Patriarch Alexi II. von Moskau hat die europäischen Parlamentarier aufgerufen, Gay-Paraden und sonstige öffentliche Aktionen, die Homosexualität propagieren, nicht zu fördern.
Alexius II. (rechts) mit Kardinal Kasper (links). Foto: Wikipedia
Er halte Homosexualität für eine Krankheit, die mit Kleptomanie zu vergleichen sei, sagte er bei einer Versammlung des Europarates. Weiter sagte er, dass Gay-Paraden Werbung und Propaganda für Sünde machten. „Die Kirche ruft dazu auf, jeden Menschen, auch einen Sünder, liebevoll und barmherzig zu behandeln. Dabei dürfen wir orthodoxe Christen nicht von der ethischen Lehre der Bibel und von der apostolischen Tradition abweichen“, sagte der Patriarch.
Zugleich räumte er aber ein, dass Menschen, die anders denken, deshalb nicht in Misskredit gebracht werden dürften. Niemand dürfe aber den Gläubigen verbieten, Sünde auch als Sünde zu bezeichnen.
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| Ist das etwa neu? | 06.10.2007 |
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