Mecklenburg-Vorpommern
Richtlinien gefährden Aids-Arbeit
Nach Angaben des Lesben- und Schwulenverbandes in Mecklenburg-Vorpommern gefährden die neuen Förderrichtlinien des Sozialministeriums die Aids-Beratung im Land.
Zwei der vier Beratungsstellen hätten bereits ihre Finanzierungsanträge zurückgezogen. „Ungemein hohe Auflagen“ mit großem Zeit- und Bürokratieaufwand würden die eigentliche Arbeit der Mitarbeiter behindern, teil der Verband mit. Demnach zeichne sich das Ende der Einrichtungen ab.
Der LSVD fordert Sozialminister Sellering (SPD) dringlichst auf, die jüngsten Vorgänge bei der Förderpraxis der Aids-Beratungsstellen prüfen.
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