Späte Reue
Aufrichtige Entschuldigung? Rapper G-Hot rudert zurück
„Homosexuelle gehen mir am Arsch vorbei“: nach schlechter PR entschuldigt sich G-Hot für seine schwulenfeindlichen Texte in einer Videobotschaft.
„Es gab Zeiten, da wurden sie mit der Axt halbiert“ – mit diesem Songtext hat der Berliner Rapper G-Hot zum Mord an Schwulen aufgerufen. Nach einer anonymen Anzeige rudert er nun zurück und entschuldigt sich bei allen Homosexuellen.
In einer Videobotschaft sagt er, dass Homosexuelle ihm am Arsch vorbeigingen. Er und seine Crew vertreten die Einstellung, dass „jeder, egal welchen Geschlechts, welcher Herkunft, welcher sexuellen Neigung, gleichberechtigt ist und Toleranz nicht nur ein Schlagwort ist, sondern auch gelebt werden sollte. Sollte der Songtext einen anderen Eindruck vermittelt haben, so entschuldigen sich G-Hot und seine Crew in aller Form und distanzieren sich hiervon ausdrücklich“, heißt es wörtlich.
Sein Label, Aggro Berlin hat sich nach Bekanntwerden des Songtextes von den Inhalten distanziert und jede weitere Zusammenarbeit mit G-Hot ausgeschlossen.
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