Josh Homme
US-Sänger schimpft mit „Scheiß-Schwuchtel“
Der Sänger der US-Rockband „Queens Of The Stone Age“, Josh Homme, hat bei einem Festival in Norwegen einen Zuschauer in homophober Weise beschimpft.
Er bezeichnete ihn mehrfach als „fucking faggot“ (Scheiß-Schwuchtel). Der Vorfall ereignete sich bereits vor einer Woche in Oslo. Der Sänger hatte sich schwulenfeindlich geäußert, weil er von einem Schuh getroffen wurde, der aus dem Publikum geworfen wurde. Daraufhin sagte er zu dem mutmaßlichen Werfer: „Vielleicht habe ich 39 Grad Fieber und seit drei Tagen gekotzt. Aber dich ficke ich vor all deinen Freunden immer noch in den Arsch.“ Zweimal beschimpfte er den Zuschauer dabei auch als „fucking faggot“. Der Besucher wurde aus dem Zuschauerraum entfernt und von einem Ordner abgeführt.
Der US-Sänger weist Vorwürfe, er sei homophob, jetzt auf seiner Homepage zurück. „Meine schwule Familie und meine schwulen Freunde wissen genau so wie ich, dass ich nicht homophob bin. Ich weiß, dass man es sich nicht aussuchen kann, ob man schwul ist. Aber wisst ihr, man sollte Worte nach ihrer Absicht beurteilen. Ich habe nie gesagt, und nie angedeutet, dass es falsch ist, schwul zu sein“, erklärt er. Außerdem wies er daraufhin, dass er den Zuschauer auch als „Pussy“ bezeichnet hatte. Er habe nie versucht, politisch korrekt zu sein, so Homme weiter. Damit müsse man zurechtkommen.
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