Proteste gegen Hass-Sänger Sizzla in Dortmund
Der offen schwule FDP-Bundestagsabgeordnete Michael Kauch fordert den Club „Live-Station“ auf, das Konzert abzusagen.
Michael Kauch, offen schwuler Bundestagsabgeordneter der FDP
Zudem hat er die Deutsche Bahn als Eigentümerin der Räume gebeten, enstprechend auf die Veranstalter einzuwirken. „Wir dürfen in Dortmund keine Toleranz gegenüber der Intoleranz zeigen“, so Kauch in einer Mitteilung.
Unterdessen hat der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Anzeige gegen Amazon.de, bol.de sowie buecher.de erstattet. Über diese Firmen sind Lieder und Liedtexte der Dancehall-Interpreten Bounty Killer, Sizzla und TOK zu beziehen, in denen zu konkreten Gewalttaten gegen schwule Männer aufgerufen wird.
Ein Einreiseverbot für Bounty Killer,
wie vom Grünen-Politiker Volker Beck gefordert, kommt zu spät. Zwar wollte die Bundesregierung dafür Sorge tragen, dass ihm die Einreise nach Deutschland verweigert wird.
Bundestagsmitglied Volker Beck (Bündnis90/Die Grünen)
Bounty Killer soll sich aber bereits in Europa aufhalten. Nun sind die Landesbehörden gefragt. „Man bekommt vielleicht diese Hassmusik nicht aus der Welt, aber man kann dafür sorgen, dass damit in Deutschland kein Euro zu verdienen ist!“, so Beck in einer Mitteilung.
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| KÜMMERT EUCH UM SACHEN DIE WICHTIG SIND | 01.04.2008 | ||
| AW: Proteste gegen Hass-Sänger Sizzla in Dortmund | 01.04.2008 |
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