Protest gegen Homosexuelle in Uganda
Mehrere hundert Menschen haben am Dienstag in der ugandischen Hauptstadt Kampala an einer Demonstration gegen Homosexuelle teilgenommen.
Zugleich forderten sie die Abschiebung einer US-Journalistin, die als Praktikantin der Tageszeitung „Daily Monitor“ den Auftrag erhielt, über die Probleme von Homosexuellen in Uganda zu schreiben. Das berichtet das Portal „PR Inside“ unter Berufung auf die Nachrichtenagentur AP.
Homosexualität verstoße gegen die Gesetze Gottes, gegen die Gesetze der Natur und gegen die Gesetze Ugandas, sagte ein Pfarrer. Er forderte die Regierung auf, trotz des wachsenden Drucks aus dem Ausland die Gesetze gegen die Homosexualität aufrechtzuerhalten. Das ugandische Strafrecht sieht für Homosexualität eine lebenslange Haftstrafe vor.
In der vergangenen Woche war die Schwulenszene in Kampala erstmals an die Öffentlichkeit gegangen. Auf einer Pressekonferenz forderten mehrere Personen die Einhaltung der Menschenrechte und ein Leben in Würde. Aus Angst vor strafrechtlicher oder sonstiger Verfolgung trugen viele Teilnehmer der Veranstaltung Masken.
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