Hass-Sänger in München
Auftritt von Bounty Killer nicht zu stoppen
Der Auftritt von des schwulenfeindlichen Hass-Rappers „Bounty Killer“ in München sei nicht zu verhindern gewesen.
Auftritt von Bounty Killer bei Island Explosion 2006. Foto: Wikipedia
Das ist die Antwort des Münchner Kreisverwaltungsreferates auf eine Anfrage der Grünen und der Rosa Liste. Demnach gebe es auch für die Zukunft kaum eine Handhabe, solche Auftritte zu verhindern. In der Regel greifen Veranstalter, Management oder Sänger zu einer „freiwilligen Selbstbeschränkung“ und verzichten beim Auftritt auf die
Hass- und Gewaltaufrufe.
Die Rosa Liste hält dies für absolut unbefriedigend. „Gewalt- und Hassaufrufe gehören zum Repertoire, tragen zum „Erfolg“ bei und sind auf den entsprechenden CDs zu hören“, erklärt Stadtrat Thomas Niederbühl. „Wer offen gegen Schwule hetzt und zur Gewalt aufruft, darf in München keine Bühne haben. Die Freiheit der Kunst darf nicht zu verbalen Exzessen gegen Minderheiten missbraucht werden“, so Niderbühl weiter. Er fordert den Stadtrat auf, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um
derartige Auftritte zu unterbinden.
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| Super*iro | 15.08.2008 |
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