Teuflischer CSD
Moskauer CSD darf als satanisch bezeichnet werden
Der Moskauer Bürgermeister Juri Luschkow darf den Christopher Street Day weiterhin als „satanisch“ bezeichnen - das hat jetzt ein Berufungsgericht in Moskau entschieden.
Dagegen hatten die Organisatoren des CSD geklagt. In der Urteilsbegründung erklärten die Richter, dass Luschkow die Organisatoren nicht persönlich beleidigt habe und die Klage daher nicht zulässig ist. CSD-Organisator Nikolai Alexejew wirft den Gerichten in Moskau fehlende Unabhängigkeit vor. Sie würden von den städtischen Behörden kontrolliert. Er möchte alle Gerichtsurteile gegen Schwule und Lesben sammeln und dann vor den Europäischen Menschengerichtshof nach Straßburg ziehen.
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