| 08.05.08 21:09 | Thorsten Dütsch |
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Anlässlich des Jahrestages wird in Berlin die Ausstellung „Sex brennt“ am Beispiel des Sexualwissenschaftlers Magnus Hirschfeld die inszenierte Auslöschung humanistisch-liberaler Denktraditionen einschließlich ihrer politischen und kulturellen Repräsentanten darstellen. Die Ausstellung, die bis zum 14. September im Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité zu sehen sein wird, setzt mit künstlerischen Umsetzungen und didaktischen Darstellungen neue Akzente. In fünf, jeweils eigenständigen künstlerischen Arbeiten werden Positionen formuliert, die sich in spezifischer Weise mit Aspekten von Hirschfelds Werk, seiner Person und der Bücherverbrennung aus heutiger Perspektive befassen. |
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Für die Arbeiten konnten sieben international renommierte Künstler gewonnen werden, darunter Arnold Dreyblatt, Pauline Boudry und Renate Lorenz. Mit Bildmaterial, Objekten und Büchern wird aus dem Institut und aus Hirschfelds Besitz ein thematischer Rahmen gespannt, der die Inhalte und Konfliktfelder sexualwissenschaftlicher und politischer Tätigkeit Magnus Hirschfelds absteckt. Magnus Hirschfeld war der einer der ersten Sexualwissenschaftler, der sich gegen die Diskriminierung Homosexueller eingesetzt hat. Ihm zu Ehren ist am Dienstag an der Berliner Spree das Magnus-Hirschfeld-Ufer eingeweiht worden.
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