LSVD zeigt YouTube und G-Hot an
Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) hat den Betreiber des Videoportals „YouTube“ und den Rapper G-Hot angezeigt.
Zum wiederholten Male lässt der Betreiber es zu, dass der schwulenfeindliche Song „Keine Toleranz“ des Berliner Rappers veröffentlicht wird. „Der Song erfüllt unseres Erachtens den Straftatbestand der Volksverhetzung, da zu Gewalttaten gegen Minderheiten aufgerufen wird“, so Klaus Jetz vom LSVD in einer Mitteilung. In dem Song, der dort immer wieder neu eingestellt wird, heißt es unter anderem: „Keine Toleranz, wir dulden keine Schwuchteln. Vertreibt sie aus dem Land, schneidet ihnen den Schwanz ab! Wenn du einen von ihnen siehst, dann box ihn. Worauf wartet Ihr. Lasst uns handeln!“
Bereits im Sommer des vergangenen Jahres sind „YouTube“ und G-Hot in die Schlagzeilen geraten, weil der Song veröffentlicht wurde.
In einer Videobotschaft hatte sich der Rapper damals bei „allen Homosexuellen“ entschuldigt.
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| Yotube ist allgemein Gayfeindlich eingestellt. | 09.01.2008 | ||
| AW: LSVD zeigt YouTube und G-Hot an | 09.01.2008 |
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