Homophober Hass-Sänger
LSVD fordert Einreiseverbot für Sizzla
Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) hat am Montag das Auswärtige Amt und das Bundesinnenministerium aufgefordert, dem jamaikanischen Staatsbürger Miguel Collins kein Visum für Europa zu erteilen.
Der als „Sizzla“ geplante Sänger plant im Mai insgesamt drei
Konzerte in Dortmund, Stuttgart und München. In mehreren Songs, zum Beispiel „Pump up“, „Boom Boom“, „Get To Da Point“ oder „Nah Apologize“ ruft „Sizzla“ offen dazu auf, schwule Männer zu erschießen und zu ermorden. Daher hat der LSVD auch die Staatsanwaltschaften und Polizeibehörden in den drei Städten eingeschaltet.
In Jamaika hat „Sizzla gegenüber den Medien immer geleugnet, jemals den sogenannten „Reggae Compassionate Act“ unterzeichnet zu haben. Das ist eine Vereinbarung, nach denen sich die Künstler bereit erklären, keine Gewaltaufrufe gegen Schwule auf die Bühne zu bringen. Interpreten, die solch menschenverachtende, minderheitenfeindliche Inhalte in ihrem Repertoire führen, sollten in Deutschland kein Forum geboten bekommen, erklärt Manfred Bruns vom LSVD.
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| ----------------- | 02.04.2008 | ||
| son *zensiert* | 06.04.2008 | ||
| AW: LSVD fordert Einreiseverbot für Sizzla | 11.06.2008 |
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