Hamburg
LSU begrüßt Schwarz-Grün in Hamburg
Nachdem die Parteitage der CDU und Grünen in Hamburg ihr Votum für die schwarz-grüne Koalition in der Hansestadt abgegeben haben, begrüßen die Lesben- und Schwulen in der Union (LSU) den Koalitionsvertrag.
CSD 2007 in Frankfurt: Keine Berührungsängste mit den Grünen (rechts: Claudia Roth, die Bundesvorsitzende der Grünen). Foto: LSU Bundesverband
In diesem Vertrag werde deutlich, dass es der CDU als moderner Großstadtpartei gelinge, bürgerlich-konservative, christlich-soziale und liberale Positionen mit konkreten Inhalten zu füllen und dadurch zu einer offenen, zukunftsweisenden und kreativen Politik für Lesben und Schwule in der Hansestadt beizutragen, hebt Reinhardt Thole, Bundesvorsitzender der LSU hervor.
Als Beispiel nennt er die Gesundheitspolitik. „Wir haben schon zum Weltaidstag erklärt, dass jeder ein kompetenter Gesundheitsexperte für sich und andere sein muss“, so Thole wörtlich. Konsequenterweise werden auch die Haushaltsmittel zur Aids-Prävention aufgestockt.
Die angekündigte Unterstützung der Bundesratsinitiative zur steuerlichen Gleichstellung ist für ihn ein weiterer bemerkenswerter Schritt nach vorne. Erfreulich zeigt er sich, dass zum diesjährigen CSD erstmals die Regenbogenflagge vor dem Hamburger Rathaus gehisst werden soll. Ole von Beust soll am 7. Mai im Amt des Bürgermeisters von der Hamburger Bürgerschaft bestätigt werden.
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