Präzedenzfall
Londoner Standesbeamtin weigert sich Homosexuelle zu trauen
Eine Standesbeamtin der britischen Hauptstadt London hat ihren Arbeitgeber verklagt, weil dieser von ihr fordert, auch Schwule und Lesben zu trauen.
Mit dem Londoner Doppeldeckerbus zum Standesamt.
Als überzeugte Christin sieht sie sich dazu allerdings nicht in der Lage. Aus Gewissensgründen könne sie das nicht verantworten. Daher klagt sie nun gegen die britische Hauptstadt wegen religiöser Diskriminierung und Schikane. Sie war vom Stadtrat vor die Wahl gestellt worden, Schwule oder Lesben auch zu trauen oder sie würde gekündigt, heißt es in britischen Medienberichten. Die Entscheidung des Gerichts könnte ein Präzedenzfall werden. Christliche Organisationen sprechen von einem wichtigen Fall für die Religionsfreiheit.
Seit Dezember 2005 dürfen Schwule und Lesben in Großbritannien heiraten.
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