„Frauenverachtend“
Linke kritisiert HIV-Kampagne
Die Fraktion der Linkspartei in Hamburg hat den Stopp der HIV-Kampagne der Stiftung von Michael Stich gefordert.
Plakat der Stich-Stiftung: „Das Kinn von Opa. Die Augen von Papa. HIV von Mama.“
Die
Plakate seien frauenverachtend und müssten daher zurückgezogen werden, heißt es. „Eine Aufschrift wie ‚Das Kinn von Opa. Die Augen von Papa, HIV von Mama‘ trägt dazu bei, den Müttern die Schuld zu geben und Familien HIV-infizierter Kinder zu stigmatisieren“, erklärt die frauen- und gesundheitspolitische Sprecherin der Hamburger Linken, Kersten Artus. Außerdem kritisiert sie weitere Motive, auf dem eine Mutter gezeigt wird, die einen als Sarg entstellten Kinderwagen hält, oder ein Kleinkind in einer Todeszelle. Das sei nicht aufrüttelnd sondern mache Angst, so Artus. Die Kampagne sei zwar gut gedacht, aber schlecht gemacht, ergänzt sie. sagte Artus.
PRIDE1aktuell – stündlich einfach besser informiert
Schreibe den ersten Leserkommentar zu diesem Artikel
Zu diesem Artikel hat noch niemand einen Leserkommentar geschrieben. Um selbst einen Kommentar zu schreiben, musst du eingeloggt sein.
