| 18.07.08 18:57 | Thorsten Dütsch |
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Während der vergangenen Verhandlungstage erhielt das Gericht Einblick in die schwierige Beziehung des lesbischen Paares. Während anfangs noch alles gut gewesen sei und man 2002 sogar eine Lebenspartnerschaft habe eintragen lassen, sei es in den Folgejahren immer schlimmer geworden. Das spätere Opfer soll sich dem Alkohol hingegeben haben, verlor den Arbeitsplatz und hatte finanzielle Sorgen, heißt es. Diese Probleme führten immer wieder zu Streit.
In der Tatnacht eskalierte die Situation. Die geständige Angeklagte schilderte vor Gericht eine gewaltsame Auseinandersetzung. Schließlich habe sie ihrer Partnerin ein Kissen so lange auf das Gesicht gelegt, bis sie erstickte.
Vor Gericht beteuerte sie aber, dass sie ihre Freundin nicht umbringen wollte. Die Staatsanwaltschaft plädiert auf Totschlag. Das Urteil wird für Montag erwartet.
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