Verband lesbischer und schwuler Polizisten

Homosexuelle Polizisten fordern mehr Akzeptanz

Auch nach dem Inkrafttreten des Lebenspartnerschaftsgesetzes, sowie den Landesanpassungsgesetzen in den einzelnen Bundesländern werden Lesben und Schwule immer noch nicht wirklich akzeptiert, teilt der Verband mit. Maik Exner-Lamnek vom VelsPol-Bundesvorstand fordert mehr Aufklärung in den Familien, in Kindergärten an Schulen sowie bei Arbeitgebern. „Allein neue Gesetze, sowie geoutete Politiker wie Klaus Wowereit und Ole von Beust bringen keine Akzeptanz gegenüber Lesben und Schwulen in der Gesellschaft“, erklärte er. „Wie oft werden wir Homosexuelle als „Schwule Sau“ beschimpft oder auch tätlich angegriffen“, so Exner-Lamnek weiter.

Maik Exner-Lamnek vom VelsPol-Bundesvorstand. Foto: © VelsPol
Maik Exner-Lamnek vom VelsPol-Bundesvorstand. Foto: © VelsPol

Bei Übergriffen würden sich Homosexuelle Gewaltopfer oft nicht trauen, Anzeige bei der Polizei zu erstatten, weil sie Angst hätten, dass sie dort diskriminiert werden. Daher fordert VelsPol die Schaffung von Ansprechpartnern für für gleichgeschlechtliche Lebensweisen bei der Deutschen Polizei in allen Bundesländern. Sie sollen sowohl bei den Gewaltopfern als auch bei homosexuellen Polizisten Vertrauen schaffen. Oft trauen sich schwule und lesbische Polizisten sich zu outen, weil sie Mobbing ihrer eigenen heterosexuellen Kollegen befürchten.

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Kein neuer Beitrag Gut so! OfflineLastHope (22) 18.05.2008

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