1300 mal „Ja“
Köln spitze bei Homo-Hochzeiten
Die Stadt Köln macht ihrem Ruf als Homo-Hochburg alle Ehre.
Wie eine Umfrage der Nachrichtenagentur ddp unter vier großen Standesämtern in NRW ergibt, haben sich in der Rheinmetropole mit Abstand die meisten Schwulen und Lesben das Ja-Wort gegeben. Insgesamt haben in Köln rund 1300 Paare eine eingetragene Lebenspartnerschaft begründet. Zum Vergleich: in der Landeshauptstadt Düsseldorf haben seit 2001 lediglich 470 homosexuelle Paare geheiratet, in Dortmund waren es nur 240 und in Münster 140.
Einen Ansturm auf die Standesämter habe es aber nirgendwo im Land gegeben, so der Lesben- und Schwulenverband (LSVD). Grund: eingetragene Lebenspartner sind nach wie vor nicht gleichgestellt und haben mehr Pflichte als Rechte im Vergleich zur heterosexuellen Ehe. Seit 1. August 2001 dürfen Schwule und Lesben ihre Partnerschaft offiziell eintragen lassen. Bundesweit haben das in den ersten fünf Jahren rund 15.000 Paare gemacht.
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