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08.11.07 20:21 Thorsten Dütsch

Immunschwächekrankheit

Keine Entwarnung bei Aids

Die Gesundheitsministerin von Baden Württemberg, Monika Stolz ist besorgt über das nachlassende Problembewusstsein für die Immunschwächekrankheit.

Sicher ist sicher. Foto: Tino (Photocase)Sicher ist sicher. Foto: Tino (Photocase)

Schutzmaßnahmen werden nicht mehr konsequent genug angewendet“, zitiert sie die „Stuttgarter Zeitung“ anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Aids-Hilfe in Baden-Württemberg. Sie verwies auf die steigende Zahl der Neuinfektionen mit dem HI-Virus in den vergangenen Jahren. Das sei umso bedauernswerter, da die Ansteckung mit dem Virus anders als bei anderen tödlichen Krankheiten durch konsequenten Schutz vermieden werden könnte.

Für eine erfolgreiche Prävention müsse die Vorbeugung gegen Aids mit der gegen andere sexuell übertragbare Krankheiten kombiniert werden. Insbesondere bei jungen Menschen sei der Aufklärungsbedarf hoch. Zudem sei es wichtig, Menschen mit HIV und Aids nicht sozial auszugrenzen. Dabei sei die Aids-Hilfe ein kompetenter Ansprechpartner.

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