Italien
Führerschein wegen Homosexualität weg
Wäre es nicht eine handfeste Diskriminierung, wäre einem sicher zum Lachen zu Mute. Dem Italiener Danilo Giuffrida ist der Führerschein entzogen worden, weil er schwul ist.
Symbolgrafik: © Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
Bei der Musterung zum Armeedienst hatte er erklärt, dass er auf Männer steht. Das Verteidigungsministerium hat daraufhin diese Information dem Transportministerium übermittelt, welches dafür sorgte, dass der Führerschein eingezogen wurde. Begründung: Als Homosexueller sei er psychisch gestört. Daraufhin musste er erneut eine Fahrprüfung ablegen, der er bestanden hat. „In meiner Familie und in der Gesellschaft hatte ich nie Schwierigkeiten. Doch nach dem Vorfall fühlte ich mich wie ein Mensch zweiter Klasse”, so Giuffrida. Jetzt muss der Staat ihm ein Schmerzensgeld in Höhe von 100.000 Euro zahlen.
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