Iran verteidigt Hinrichtungen Homosexueller
Iran hat die Hinrichtungen in der vergangenen Woche verteidigt und gesagt, dass es sich dabei um Schwerstverbrecher gehandelt habe.
Der Iran lügt sagt der Grünen-Politiker Volker Beck und führt an, dass nicht nur Schwerstverbrecher, sondern auch gegen Oppositionelle und Homosexuelle hingerichtet wurden. Dieses haben Menschenrechtsorganisationen und im Exil lebende Iraner bestätigt. Somit werden noch nicht einmal die Vorschriften der Scharia von der iranischen Justiz eingehalten. Demnach darf bei Homosexualität nur verurteilt werden, wenn 4 unbeteiligte Männer die Tat bezeugen können. Auch auf diese hohe Beweishürde wurde nach Erkenntnissen von Menschenrechtsorganisationen regelmäßig verzichtet. Im Mai hatte die Polizei von Teheran in den ärmeren Vororten über 1000 Männer in ihrer Kampagne gegen ungehöriges Verhalten festgenommen.
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