„Folter und Tod verdient“
Iran bestätigt erstmals Todesstrafe für Homosexualität
Bisher hatte die iranische Führung bestritten, dass Menschen wegen Homosexualität hingerichtet werden.
In London haben sich Vertreter des iranischen und britischen Parlaments getroffen. Dabei haben iranische Abgeordnete erstmals offiziell bestätigt, dass es die Todesstrafe für Homosexualität gibt.
Als Grund für die Hinrichtung wurden bisher immer andere Verbrechen angegeben. Weiter sagte einer der Abgeordneten, dass Homosexuelle den Tod verdienen, und dass Folter bei den Perversen beides im Sinne des Gesetzes sei. „Wenn die homosexuellen Handlungen im Privatem stattfinden, ist es kein Problem. Aber wenn es zu öffentlichen Aktivitäten kommt, dann verdienen die Betreffenden die Folter und den Tod. Homosexualität ist gegen die Natur. Wir sind hier, um für Nachwuchs zu sorgen. Homosexuelle produzieren keinen Nachwuchs“, sagte er wörtlich. Die britischen Abgeordneten zeigten sich entsetzt. Auch
in Deutschland wird dir Kritik lauter.
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