KZ Buchenwald
Gedenken an homosexuelle NS-Opfer
Im ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald haben rund achtzig Menschen der homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus gedacht.
Wie die Weimarer Aidshilfe mitteilt, waren während der NS-Zeit von 1933 bis 1945 etwa sechshundertfünfzig Homosexuelle in dem KZ inhaftiert. Zur Kennzeichnung mussten sie einen rosafarbenen Winkel tragen. Viele von ihnen starben nach medizinischen Versuchen oder wegen der schlechten Haftbedingungen.
Schwule Männer wurden im Nazi-Regime als „rassenvernichtende Entartung“ verfolgt. Mit Medikamenten wurde dort versucht, sie von ihrer Homosexualität zu „heilen“. Unter anderem wurden ihnen Hormone implantiert, die sie heterosexuell machen sollten. Die Gedenkfeier findet seit Mitte der 80-er Jahre jedes Jahr statt.
Gefangene im KZ Buchenwald, 1945. Foto: Wikipedia
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