Tabubruch erwünscht

Unterstützung für homosexuelle Fußballer gefordert

Obwohl es Lokaler Linkunter Insidern als offenes Geheimnis gilt, dass selbstverständlich auch Spieler der Bundesliga homosexuell sind, hat bis heute kein aktiver deutscher Profi das Coming-out gewagt. „Stattdessen behaupten einige Trainer und Manager - wie kürzlich der Italiener Luciano Moggi, dass es im Fußball keine Schwulen gebe“, teilt der BLSJ mit. „Es ist skandalös, dass sich Fußballspieler genötigt sehen, aus Tarngründen zu heiraten und dass bei unserer erfolgreichen Frauen-Nationalmannschaft das Thema völlig tabu ist“, sagt BLSJ-Vorsitzende Ute Roos. „Offenbar ist die Angst vor dem ‚Skandal’, vor Ablehnung und Anfeindung so groß, dass die Spieler lieber ein groteskes Doppelleben führen“, heißt es weiter. Daher fordert der BLSJ seine Journalistenkollegen auf, sensibel und respektvoll zu berichten, wenn sie ein Fußballer zu seiner Homosexualität bekennen sollte.

Übrigens: Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) unterstützt das Lokaler LinkSportevent „Respect Gaymes“, die dieses Jahr am 7. Juni stattfinden, als offizieller Kooperationspartner.

Die nächsten Respect Gaymes finden am 7. Juni 2008 im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark in Berlin Prenzlauer Berg statt.
Die nächsten Respect Gaymes finden am 7. Juni 2008 im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark in Berlin Prenzlauer Berg statt.

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