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14.06.08 13:35 Kai Tillmann

„Don’t ask, don’t tell“-Regelung

Homo-Verbot für US-Soldaten bleibt bestehen

Für homosexuelle Soldaten in der US-Armee geht das Versteckspiel weiter.

Ein Sergeant der US Army. Foto: WikipediaEin Sergeant der US Army. Foto: Wikipedia

Wie ein Berufungsgericht in Boston entschieden hat, muss die Armee zwölf gekündigte schwul-lesbische Angehörige des Militärs nicht wieder einstellen. Das Gericht hat eine entsprechende Klage abgewiesen. In der Urteilsbegründung heißt es, dass das Verbot offen homosexueller Soldaten nicht gegen die Verfassung verstoße. Damit bleibt die so genannte Lokaler Link„Don’t ask, don’t tell“-Regelung bestehen, nach der Homosexuelle nur dann in der Armee dienen dürfen, wenn sie ihre sexuelle Orientierung geheim halten.

Befürworter dieser Regelung glauben, dass homosexuelles Verhalten den Zusammenhalt der Truppe gefährden könne. Seit 1993 - seitdem gibt es diese Regelung - wurden mehr als 10.000 homosexuelle Mitarbeiter der Armee gefeuert. Auch im aktuellen US-Wahlkampf ist diese Regelung ein Thema. Der Präsidentschaftskandidat der Republikaner, John McCain, spricht sich weiterhin für das Homo-Verbot aus, während der Kandidat der Demokraten, Barack Obama, für eine Öffnung für Homosexuelle ausspricht.

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