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26.07.08 04:49 Kai Tillmann

Homosexualität und Menschenrechte

Homo-Gruppen erhalten UN-Beraterstatus

Zwei Gruppen, die die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transsexuellen vertreten, sind nun in die Vereinten Nationen aufgenommen.

Das teilen mehrere Menschenrechtsorganisationen mit. Demnach erhalten die holländische COC und die spanische FELGTB den sogenannten UN-Beraterstatus.

„Wir sind sehr erfreut diesen Status zu erhalten“ sagte Björn van Roozendaal von der holländischen COC. „Das bedeutet für uns, dass wir die Bemühungen der Vereinten Nationen unterstützen können, die Verletzung der Rechte von Menschen anderer sexueller Identität oder mit anderem sexuellen Rollenverständnis zu thematisieren“, so van Roozendaal weiter. Sein spanischer Kollege David Montero von der FELGTB ergänzt: „Immer wenn es um Menschenrechte in den Konferenzen der Vereinten Nationen geht, werden spanische Stimmen zu hören sein, die die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transsexuellen vertreten“.

Der UN-Beraterstatus erlaubt es den Gruppen, Konferenzen bei den Vereinten Nationen einzuberufen und schriftliche Eingaben zu machen. Auch der LSVD ist hier seit 2006 vertreten.

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