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27.07.07 06:10 Thorsten Dütsch

HIV-Ansteckung über die Mandeln möglich

Ungeschützter Oralverkehr mit einem HIV-positiven Menschen birgt ein weithaus höhres Risiko als bisher angenommen.

Das haben Forscher in den USA herausgefunden. Demnach könne eine HIV-Ansteckung über die Mandeln erfolgen, weil dort mehr potenzielle Wirtszellen vorhanden sind, über die der HI-Virus andocke und sich dann ausbreite. Das berichtet der FOCUS in seiner Onlineausgabe. Außerdem stellten die eine geringere Anzahl von antiviralen Proteinen fest. Bisher wird in Aufklärungsbroschüren die Ansicht vertreten, dass Oralverkehr weniger gefährlich sei, wenn man keine Samenflüssigkeit in den Mund bekommt. Die Wissenschaftler raten daher zu erhöhter Vorsicht bei ungeschütztem Oralverkehr mit unbekannten oder weniger bekannten Sexualpartnern. Die Gefahr dürfe nicht unterschätzt werden.

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