Gute Gene, schlechte Gene
Bestimmte Gene machen für HIV anfällig
Wissenschaftler aus Kanada haben herausgefunden, dass bestimme Gene für HIV besonders anfällig machen.
Model eines Gen-Moleküls.
So haben Forscher der Mc-Gill-Universität in Montreal festgestellt, dass die gleichzeitige Aktivierung von zwei bestimmten Genen vor einer Ansteckung mit HIV schützen kann. Hierzu führten die Mediziner Tests mit einer Gruppe von Patienten durch, die mehrmals ungeschützten Sex mit HIV-positiven Partnern hatten, sich aber dennoch nicht angesteckt hatten.
Dabei stellten sie fest, dass 12,2 Prozent der Probanden die sich nicht ansteckten, beide Genvarianten in sich trugen. In der Gruppe der offenbar nicht immunen Teilnehmer waren es nur 2,7 Prozent.
„In Zukunft können unsere Ergebnisse vielleicht dazu beitragen, die körpereigene Abwehr zu stärken und damit das Virus zu bekämpfen, sobald es in den Körper gelangt“, erklärt Nicole Bernard, die die Studie geleitet hat.
PRIDE1aktuell – stündlich einfach besser informiert
Schreibe den ersten Leserkommentar zu diesem Artikel
Zu diesem Artikel hat noch niemand einen Leserkommentar geschrieben. Um selbst einen Kommentar zu schreiben, musst du eingeloggt sein.
