Der homophobe jamaikanische Hass-Sänger Sizzla wird kein Einreisevisum nach Deutschland erhalten und kann somit nicht bei uns auftreten.
Sizzla ruft in mehreren seiner Songs zu Mord und Totschlag an Schwulen auf. Sein Name wurde nunmehr offenbar ins Schengener Informationssystem gestellt mit der Folge, dass er keine Einreise in den Schengenraum erhält, teilt der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) mit. In diese nichtöffentliche Datenbank werden unter anderem Personen eingetragen, die im Schengenraum unerwünscht oder zur Fahndung ausgeschrieben sind. Das Bundesinnenministerium teilte mit, dass auf Grund eines Schreibens des Lesben- und Schwulenverbandes das Einreiseverbot ausgesprochen werden soll.