Bounty Killer
Hass-Sänger versucht Kritiker einzuschüchtern
Nachdem der homophobe Hass-Sänger Bounty Killer in die Kritik geraten ist, weil er mehrere Konzerte in Deutschland geben will, versucht er seine Kritiker einzuschüchtern.
Auftritt von Bounty Killer bei Island Explosion 2006. Foto: Wikipedia
Der Lesben- und Schwulenverband sowie der Grünen-Politiker Volker Beck haben Post vom Rechtsanwalt des Veranstalters erhalten, der auffordert, die Behauptung zu unterlassen, Bounty Killer rufe zu Straftaten und Volksverhetzung auf. Der Anwalt versicherte in seinem Schreiben, dass es im Rahmen der Deutschland-Tournee zu keiner Aufführung von Liedern kommen werde, die zur Gewalt gegen Schwule auffordern. Dieses sei mit dem Künstler ausdrücklich besprochen worden.
Volker Beck bekräftigt unterdessen seine Forderung nach einem Auftrittsverbot. „Ich meine, dass in unserem Land kein Künstler auftreten soll, der in Deutschland auf Mordaufrufe eventuell großzügig verzichtet, aber andernorts oder in anderen Medien diese weiter verbreitet. Soviel Solidarität mit den in Jamaika verfolgten, drangsalierten und ermordeten Homosexuellen dürfen Sie getrost voraussetzen“, so Beck in seiner Antwort an den Rechtsanwalt.
Der jamaikanische homophobe Dancehall-Sänger Rodney Price alias Bounty Killer gibt Ende März und Anfang April insgesamt
drei Konzerte in Deutschland.
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