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13.09.07 18:44 Thorsten Dütsch

CSD auf Reeperbahn?

Hamburger Senat plant Verlegung des CSD’s

Nach Berichten des „Hamburger Abendblatt“ gibt es Bestrebungen des Senats, die Zahl der Veranstaltungen in der Innenstadt am Jungfernstieg zu begrenzen.

Die Reeperbahn ist die zentrale Straße im Hamburger Vergnügungs- und Rotlichtviertel St. Pauli. Foto: WikipediaDie Reeperbahn ist die zentrale Straße im Hamburger Vergnügungs- und Rotlichtviertel St. Pauli. Foto: Wikipedia

CDU-Staatsrätin Herlind Gundelach aus der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt hat nun vorgeschlagen, das CSD-Straßenfest auf die Reeperbahn zu verlegen. Zukünftig sollen in der Innenstadt jährlich maximal nur noch zehn Veranstaltungen stattfinden dürfen.

Farid Müller von den Hamburger Grünen sagt: „Das CSD-Straßenfest gehört in das Herz der Stadt auf dem Jungfernstieg. Eine Verlegung auf die Reeperbahn wäre eine Herabsetzung der Schwulen und Lesben. Die Reeperbahn ist zwar eine wundervolle Amüsiermeile, für ein Straßenfest mit politischem Anspruch ist sie aber deutlich schlechter geeignet als der Jungfernstieg. Wer neunmal im Jahr auf dem Jungfernstieg Currywurstbuden genehmigt, der muss einmal im Jahr auch die Stände von lesbisch-schwulen Initiativen und Projekten ertragen“.

Müller kritisiert außerdem, dass bisher noch niemand mit den Organisatoren des Christopher-Street-Days gesprochen hat. Zur Aufklärung der Hintergründe hat Müller eine Schriftliche Kleine Anfrage an den Senat gerichtet. Darin fragt er nach den Einzelheiten der Pläne des Senats.

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