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08.08.07 19:59 Thorsten Dütsch

Hamburger AIDS-Seelsorge erbt 160.000 Euro

Die Hamburger Aids-Seelsorge hat eine Erbschaft von mehr als 160 000 Euro erhalten.

Die Hamburger Aids-Seelsorge hat eine Erbschaft von mehr als 160 000 Euro erhalten. Der 70-jährige Spender hatte in seinem Testament die Aids-Seelsorge als Haupterbe eingesetzt. Das berichtet die Nachrichtenagentur ddp unter Berufung auf den Aids-Pastor Detlev Gause. Nach Angaben einer Sprecherin des evangelisch-lutherischen Kirchenkreisverbandes Hamburg handelt es sich dabei um die bislang größte Einzelspende an die hanseatische Aids-Seelsorge. Die Einrichtung besteht seit 1994. Mit der Spende will die Aids-Seelsorge laut Gause ihre Arbeit für Betroffene sichern und das Beratungsangebot ausbauen. „Für die Erbschaft sind wir sehr dankbar, denn in Zeiten steigender HIV-Neuinfektionen wächst auch der Beratungsbedarf - hier können wir jetzt mehr Hilfe anbieten“, sagte Gause. Nach Angaben einer HIV-Studie der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) sind seit dem ersten registrierten Auftreten der tödlichen Immunschwächekrankheit 1981 weltweit mehr als 60 Millionen Menschen mit dem Virus infiziert worden, von denen mehr als 25 Millionen gestorben sind. Im vergangenen Jahr steckten sich insbesondere junge Menschen an. Etwa 40 Prozent der Neuinfizierten waren zwischen 15 und 24 Jahren. Am stärksten betroffen ist Afrika. In Deutschland ist mit knapp 2700 HIV-Neuinfektionen ein neuer Höchststand seit Beginn der Erfassung 1993 registriert worden.

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